Ocean Clean up

Gutes tun mit lialo – Spaziergang als Müllsammelaktion

Man kann an die entlegensten Orte der Welt fahren und findet dennoch überall eins: Müll. Selbst unser Umfeld, unser direkter Lebensbereich ist voll davon. Das ist nicht nur hässlich anzusehen, teilweise hygienisch bedenklich, sondern natürlich auch richtig schlecht für die Umwelt.

Um die Situation wenigstens kurzzeitig zu verbessern, gibt es deshalb immer wieder große Clean-Up-Aktionen von Umweltorganisationen. Dabei werden z.B. Strände und Stadtparks von Freiwilligen einen Tag lang vom Müll befreit.

Wie das mit den Clean-Up Aktionen funktioniert und wie ihr eure Umwelt vom Müll befreien könnt, dazu haben wir ein paar Tipps für euch in diesem Beitrag zusammengestellt.

Warum Clean-ups?

Die bekanntesten Clean-up Aktionen sind wohl die Strandsäuberungsaktionen, bei denen Freiwillige Müll an beliebten Touristenstränden aufsammeln. Denn besonders beliebte Touristenorte sind oft vermüllt, da Reisende ihren Abfall einfach liegenlassen. Das ist nicht nur unschön, es bedroht die örtliche Flora und Fauna! Tiere kommen gewollt oder ungewollt in Kontakt mit dem Müll, der eine große Gefahr für sie darstellt. Plastikmüll zersetzt sich sehr langsam und verbleibt als als Mikroplastik in Wasser und Boden. Damit es weniger dazu kommt, rufen Umweltschutzorganisationen und Kommunen zu sogenannten Clean-ups auf. Weltweit gibt es dazu auch einen Tag, an dem ganz besonders viele solcher Aktionen durchgeführt werden: Der 18. September ist der World Clean-Up Day. Wenn ihr auf die Website geht, könnt ihr Clean-ups in eurer Nähe finden oder selbst eine Aktion anmelden. Ihr findet dort auch ganz viele Informationen, wie ihr selbst weniger Müll produziert und viele inspirierende Geschichten über #Plastikvermeider.

Was braucht man für so einen Clean-up?

Wenn ihr selbst einen Clean-up organisieren wollt, haben wir ein paar Tipps für euch. Denn es braucht gar nicht viel, um Gutes zu tun. Alles was ihr für die Aktion braucht ist:

  • Behältnis zum Müllsammeln, z.B. einen Eimer oder einen wiederverwendbaren Beutel.
  • Schutzhandschuhe (keine Einmalhandschuhe) oder Müllgreifer (z.B. eine alte Grillzange)
  • Bequeme Kleidung und festes Schuhwerk
  • Ausreichend Verpflegung gegen den Durst und Hunger unterwegs.
  • Ausreichend Zeit für die Aktion.

Vermeidet aber selber Müll beim Sammeln zu produzieren.

Bei der Organisation ist es wichtig, dass ein Ort festgelegt wird. Übernehmt euch am Anfang nicht und steckt einen festen Bereich ab, damit ihr hinterher ganz klar sehen könnt, was ihr geleistet habt! Findet Gleichgesinnte und nutzt soziale Netzwerke, um euch zu verbinden und das Event auch für Leute außerhalb eures sozialen Zirkels sichtbar zu machen.

Wichtig, informiert die anderen Clean-up-Teilnehmer über die Utensilien, die ihr braucht und stimmt euch dazu ab, wer was mitbringt. Im Anschluss an die Aktion könnt ihr euch ja auch mit einem gemeinsamen Picknick auf der gesäuberten Fläche belohnen.

Bitte haltet die jeweils geltenden Corona-Präventionsmaßnahmen ein.

Muss es denn immer eine große Aktion sein?

Nein! Denn auch beim Müllsammeln gilt „Auch Kleinvieh macht Mist“. Wenn ihr jedes Mal, wenn ihr rausgeht, etwas Müll aufhebt und in den nächsten Mülleimer werft, werdet ihr schon bald den Unterschied auf euren Wegen sehen.

Das könnt ihr bei jedem Spaziergang machen. Allein und natürlich auch mit Freunden. Nehmt dazu am Besten immer einen kleinen wiederverwendbaren Beutel von Zuhause mit. So lässt sich der Müll gut sammeln und in der nächsten Mülltonne entsorgen.

Das ganze nennt man dann übrigens Pliking. Ein Wort, gebildet aus „plocka“ (schwedisch aufheben; pflücken) und „hiking“ (englisch für Wandern).

Tipp

Wenn ihr das beim Spielen einer lialo Tour macht, verbindet ihr gleich viele sinnvolle Dinge.

  • Freunde treffen
  • Neue Orte und Dinge entdecken
  • Spaß haben
  • Etwas Gutes für die Umwelt tun

Sucht euch eine lialo Tour in der Nähe aus, verabredet euch mit Freunden am Startpunkt und los geht’s.

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